Pythons
Pythons
Pythons zählen zur Familie der Riesenschlangen, auf lateinisch auch Boidae genannt. Sie leben in Afrika, Südasien und Australien. Auch wenn Pythons als Riesenschlangen klassifiziert werden, werden viele Unterarten nur etwa 70 Zentimeter lang. Es gibt jedoch auch größere Exemplare mit mehreren Metern Länge.. Die Schwarzkopfpython, die Südpython, die Papuapython, die Zwergpython, die Weißlippenpython, die Wasserpython, die Rautenpython und die Eigentlichen Pythons werden insgesamt 33 Arten zugeschrieben. Die bekanntesten sind wohl die Netzpython, die Königspython, die Teppichpython, die Baumpython und die Blutpython.Der Tigerpython wird in den unterseiten extra beschieben.Die meisten Pythons, die im Anhang B der Europäischen Artenschutzverordnung gelistet sind, dürfen ohne Genehmigung privat gehalten werden. Eine Meldung bei der zuständigen Landesbehörde muss jedoch vorgenommen werden.Eine artgerechte Haltung der Schlangen im Privathaushalt ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen gegeben.
Benötigt wird zunächst ein Terrarium, das entsprechend der Länge der Schlangen geplant werden und circa einen Meter Länge bei mindestens 60 Zentimeter Breite und Höhe haben sollte. Des Weiteren benötigt man für einen Teil des Terrariums eine Wärmequelle in Form von Heizkabeln. Als Einstreu dienen Rindenmulch oder Buchenspäne. Auch ein Wasserbecken und zur Unterhaltung sollten gegeben sein. Spots oder Strahler zur zusätzlichen Erwärmung und als Lichtquelle kann man ebenfalls installieren, sollte aber Vorkehrungen hinsichtlich der Verbrennungsgefahr treffen.Zur Fütterung der Pythons eignen sich Kleinnager, wie Mäuse, die circa einmal die Woche an die Schlangen verfüttert werden sollten.Möchte man Nachwuchs heranzüchten, sollte man folgendes beachten:Paarungszeit der Pythons ist im Spätherbst. Trächtig sind die weiblichen Pythons circa 120 Tage lang und legen nach dieser Zeit circa fünf bis zehn Eier ab mit Durchmessern von vier Zentimeter. Das Weibchen schützt ihre Eier durch ihren Körper und bildet so einen natürlichen Brutraum.




