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Skinke

Skinke (Scincidae), auch Glattechsen genannt

Skinke, auch Glattechsen genannt, sind mit ihren mehr als 1000 Arten und über 100 Gattungen die größte Echsenfamilie. Sie leben überwiegend in südlichen, warmen Erdteilen. Bei der Artenvielfalt der Skinke ist die Haltung in den Terrarien nicht immer die Gleiche. Dies fängt schon bei der Größe der Tiere an, das Wissen über den natürlichen Lebensraum der einzelnen Art bis hin zum richtigén Klima bzw. der richtigen Temperatur. Wichtig ist, das beim Kauf eines Terrariums an der Größe nicht gespart werden sollte, um den Tieren einen gewissen Freiraum zu bieten. Als Bodengrund sollte je nach Art Sand, feiner Kies , Humus oder Torfgemisch verwendet werden. Auch Wurzeln, Steine, Äste oder Rindenstücke , die den Tieren als Versteck oder zum Klettern dienen, sollten in keinem Terrarium fehlen. UV Beleuchtung sowie Wärme - und Spotstrahler bieten den Skinken die entsprechenden Temperaturen. Zur richtigen Ernährung gehören Insekten wie Grillen, Heimchen oder Schaben, Früchte, Babymäuse und Pflanzenteile. Sorgfältige Pflege ist ein Bestandteil jeder Tierhaltung jedoch bei Reptilien gilt, nicht mehr als nötig, um jede unnötige Störung zu vermeiden. Das Entfernen des Unrates kann täglich erledigt werden, das Wechseln des Bodengrundes ist nicht öfter als höchstens zwei mal im Jahr nötig. Eine Pflege des Körpers ist nicht erforderlich wobei eine Beobachtung beim Häuten ratsam wäre. Um die Fortpflanzung der Skinke zu fördern, sollte man ihnen viel Ruhe in ihren gewohnten Terrarien gönnen. Bei einer Temperatur von konstanten 25 bis 30 Grad und einer Beleuchtungsdauer von sechs bis acht Stunden täglich, sind die besten Voraussetzungen für eine Fortpflanzung gewährleistet. Die Eier werden meist am Boden, jedoch auch in Holz - und Steinspalten abgelegt. Ideal zum Brüten der Eier sind Brutapparate. Zum Ersten, da sie ideal klimatisiert sind , zum Zweiten , da oftmals die Eier von erwachsenen Tieren ausgegraben und beschädigt werden. Die Jungtiere sollten von den Eltern getrennt aufgezogen werden, da die Gefahr besteht von ihnen aufgefressen zu werden. Der Lebensraum der Kleinen besteht aus den gleichen Bedingungen wie der Alttiere, nur sollte bei der Ernährung Rücksicht auf die Größe der kleinen Skinke geachtet werden.

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