Vogelspinnen
Vogelspinnen
Für viele Menschen zählen die Vogelspinnen wohl zu den gefürchtetsten ihrer Art. Zwar sind Vogelspinnen nicht giftig, doch allein ihr Aussehen lässt so manchen in Panik geraten. Andere wiederum halten sich die in den tropischen und subtropischen lebenden Kriechtiere gerne in einem Terrarium. Wer ein solches Vorhaben in die Tat umgesetzt hat, darf sich nicht davor ekeln, seiner Vogelspinne Insekten, kleine Echsen, kleine Nagetiere, wie zum Beispiel Ratten, Amphibien und kleine Schlangen als Nahrung zu reichen.
Als eine Art, die bis zu zwölf Zentimeter an Körperlänge und eine Spannweite von bis zu dreißig Zentimetern erreichen kann, sind Vogelspinnen besonders für Menschen mit einer Spinnenphobie sehr gefürchtet.
Dass manche Angst vor dem Biss einer Vogelspinne haben, da dieser giftig sei, ist unbegründet. Zwar sagt man der Vogelspinne nach, dass ihr Biss äußerst schmerzhaft sein kann, doch er ist gänzlich ungiftig. Allerdings gibt es auch eher seltene Arten an Vogelspinnen, bei denen man nach einem Biss allergisch reagieren kann und von Muskelkrämpfen sowie Benommenheit heimgesucht wird.
Als besonderes Merkmal weisen Vogelspinnen Cheliceren, die so genannten Beißklauen, auf. Insgesamt besitzt die Vogelspinne davon neun, die sie beim Beutefang einsetzt. Die Cheliceren ermöglichen es der Spinne so, ihre Opfer mit Gift zu betäuben und sie als Nahrung für sich leichter zugänglich zu machen.
Trotz ihrer Beißklauen haben Vogelspinnen auch Feinde, vor denen sie sich in der freien Natur schützen müssen. Eine Begegnung mit einer Wegwespe oder einem Skorpion, kann für eine Vogelspinne tödlich enden. Aber auch eine Herde von Wander- oder Treiberameisen können der Vogelspinne zum Verhängnis werden. Der Mensch stellt zumindest in einigen Teilen von Südamerika und Asien eine Bedrohung für das Leben von Vogelspinnen dar, da sie dort gerne als Delikatesse verspeist werden.




